27. Januar – 13. September 2026

Ende der Zeitzeugenschaft?

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Foto: Patrick Seeger

Die letzten Überlebenden des Holocaust und der Shoa werden ihre Erlebnisse und Erfahrungen nur noch für begrenzte Zeit in persönlichen Begegnungen vermitteln können. Was bleibt, sind ihre Erinnerungen in Büchern, historischen Filmdokumentationen, Ausstellungen und Bildungsprojekten. Hinzu kommen immer neue Medien: Comics, Social Media-Formate, Hologramme…

Die Ausstellung nimmt unterschiedliche Aspekte von Zeitzeug*innenschaft in den Blick: Wie entsteht aus persönlichen Erinnerungen eine Erzählung und was beeinflusst sie? Wie kommen Interviews und andere Zeugnisse eigentlich zustande? Was hat sich im Umgang mit ihnen seit 1945 verändert? Und wie gehen Museen und Gedenkstätten heute und in Zukunft damit um?

Die Übernahme des Projekts des Jüdischen Museums Hohenems und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg ist die erste Sonderausstellung des DZNS seit der Eröffnung des Hauses im März 2025. Für die Ausstellung in Freiburg wurden Ausschnitte aus Interviews mit überlebenden Freiburger*innen ergänzt. In der Museen Freiburg App gibt es außerdem eine begleitende Themen-Tour durch die Dauerausstellung des DZNS.

Foto: Patrick Seeger
Foto: Patrick Seeger
Foto: Patrick Seeger
Foto: Patrick Seeger

Educational programs on „Ende der Zeitzeugenschaft?“

Note: We currently only offer Educational programs in german.
We particularly recommend a visit to the special exhibition for students in grade 10 and above, or for anyone who has already studied the history of National Socialism. Further guidance can be found in the guide to visiting the exhibition independently and thoughtfully.

Booklet in German (PDF,330 KB)

Foto: Marc Doradzillo

Gruppen bis zu 15 Personen können die 60-minütige Führung „Gemachte“ Erinnerung? Über Zeitzeug*innenschaft“ buchen. Eine Führung kostet 37,50 Euro für Schulklassen, 75 Euro für Erwachsene. Bitte wenden Sie sich für Buchungsanfragen an museumspaedagogik@freiburg.de

Es gibt zwei Bildungsangebote zur Sonderausstellung: „Erzählen, zuhören – nachfragen? Familiengeschichten und Nationalsozialismus“ ist ein 60-minütiges Gesprächsformat. „Re-Creating Memory“ ist ein 120-minütiges Angebot, bei dem verschiedene Erinnerungsformen und die eigene Positionierung in der Erinnerungskultur erkundet und diskutiert werden.