Bildung & Vermittlung im DZNS

Das DZNS bietet neben dem kostenfreien individuellen Besuch sowie den öffentlichen Führungen und Kurzführungen (siehe Kalender) auch buchbare Führungen für Gruppen durch die Dauerausstellung und Sonderausstellung sowie verschiedene Workshops, vor allem für Schulklassen, an.

Ab einer Gruppengröße von 10 Personen - ob mit oder ohne Führung - ist eine frühzeitige Anmeldung/Terminanfrage notwendig. Die Gruppengröße ist auf 15 Personen beschränkt. Größere Gruppen müssen sich aufteilen bzw. zwei oder mehrere Führungen buchen.

Bei allgemeinen Fragen schicken Sie bitte eine Mail an museumspaedagogik@freiburg.de
Für spezifische Fragen schicken Sie bitte eine Mail an Ella Detscher (Referentin für Geschichtsvermittlung) elmira.detscher@freiburg.de

Buchbare Angebote für Gruppen

Für Schulen & Jugendliche

Je Gruppe (max. 15 Personen) gelten Pauschalpreise: 90 Minuten kosten 60 Euro, jede zusätzliche halbe Stunde 15 Euro + ggf. Materialkosten

Alle aktuell buchbaren Angebote für Schulen/Jugendlichen-Gruppen finden Sie hier:

Angebote für Schulen/Jugendliche

Für Erwachsene

Für Erwachsenen-Gruppen bieten wir auch Führungen an. Je Gruppe (max. 15 Personen) gelten Pauschalpreise: 90 Minuten kosten 95 Euro.

Das Anmeldeformular mit Terminanfrage finden Sie hier:

Führungen für Erwachsenen-Gruppen

Handreichungen

Leitfaden für den Besuch im DZNS

Hier finden Sie den Besuchsleitfaden. Die aktuelle Hausordnung finden Sie hier.

Nachhaltige Durchführung des Besuchs im DZNS

Auch selbstständig durchgeführt kann der Besuch im DZNS eine wertvolle Erfahrung sein. Die Handreichung gibt organisatorische und pädagogische Hinweise zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Besuchs im DZNS mit Schüler*innen.

Personenrecherche in Archiven

Archive sind eine wertvolle Quelle – und zugleich für manche Menschen schwer zugänglich. Die Handreichung bietet Orientierung für die Suche nach Informationen und Dokumenten zu Familienangehörigen, oder auch andere Personen, im Kontext Nationalsozialismus.

Grafik: Katharina Schmidt, kwittiseeds

Fortbildungen für Multiplikator*innen

Fortbildungen für Multiplikator*innen

In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) bieten wir immer wieder Fortbildungen an. Einige Fortbildungen können auch als Schulinterne und Schulnahe Fortbildungen stattfinden. Das aktuelle Angebot finden Sie hier.

Gerne führen wir nach Möglichkeit und Absprache Fortbildungen für Multiplikator*innen durch, zum Beispiel zu den Themen:

  • Lernen am außerschulischen Ort
  • Serious Games zur Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Antisemitismus
  • Partizipative Projekte zum Erinnern
  • Personenrecherche in Archiven
Foto: Museen Freiburg

Museen Freiburg App

Museen Freiburg App

Die Museen Freiburg sind ab sofort auch digital vereint: Mit einer kostenfreien App sind die Häuser, darunter das Augustinermuseum, das Archäologische Museum Colombischlössle und das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, in einer Anwendung zusammengeführt. Neu mit dabei: das Museum Natur und Mensch.

Audiotouren, Bilder, Videos, digitale Rekonstruktionen, Spiele und ein Kartentool laden in Augustinermuseum, Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Museum Natur und Mensch und Archäologischem Museum Colombischlössle zum Entdecken ein.

Highlights

AM: Wer keiner festen Route folgen, sondern sich einfach inspirieren lassen möchte, kann sich im Augustinermuseum Highlights in der Nähe anzeigen lassen.

DZNS: Das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus bietet weiterführende Inhalte zum Gedenkraum, etwa Biografien und Informationen zu Verfolgungskontexten.

ARCO: Im Archäologischen Museum Colombischlössle führt die „KeltenSpur“ Kinder und Erwachsene durchs Museum und zu originalen Fundplätzen in der Region – sie ist gefördert durch die Landesinitiative „Keltenland Baden-Württemberg“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart.

Inklusive Angebote

Ob Gebärdensprache, Leichte Sprache oder Audiodeskription – in der App gibt es zahlreiche inklusive Angebote. Alle Inhalte sind in Deutsch, Englisch und Französisch verfügbar.

Angebote für Kinder

AM: Junge Museumsfans zwischen 8 und 12 Jahren entdecken mit August und Tina die Highlights des Augustinermuseums. Dabei stellen sie spielerisch Wissen und Geschick unter Beweis.

ARCO: Im Archäologischen Museum Colombischlössle geht es mit Briana und Enno in die Eisenzeit. Hier warten spannende Abenteuer, knifflige Aufgaben und Rätsel. Eine rasante Verfolgungsjagd durch den Schwarzwald sorgt für Nervenkitzel und die Nutzer*innen entscheiden selbst mit, ob die Geschichte ein gutes Ende nimmt…

MNM: Der Audiorundgang im Museum Natur und Mensch ist in leicht verständlicher Sprache auch für Kinder ein großer Spaß!

Nutzungshinweise

Die App kann auf das eigene Smartphone geladen oder vor Ort auf kostenlosen Leihgeräten im Museum genutzt werden.

Kopfhörer: Wenn Sie mit Ihrem eigenen Gerät im Museum unterwegs sind, nehmen Sie bitte Kopfhörer mit.

Um die App nutzen zu können, benötigen Sie eine Internetverbindung oder Sie laden die Inhalte vorab herunter.
Im Augustinermuseum und im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus steht kostenfreies WLAN zur Verfügung.
Bitte aktivieren Sie im Augustinermuseum Bluetooth, um alle Inhalte und Funktionen nutzen zu können.

Grafik: Katharina Schmidt, kwittiseeds

App: „FreiBuddy“. Das Serious Game zu jüdischem Leben in Freiburg

App: „FreiBuddy“. Das Serious Game zu jüdischem Leben in Freiburg

Die Nutzer*innen der App gehen mit mobilen Endgeräten auf eine interaktive Augmented-Reality-Tour durch Freiburg. Drei Routen und Begegnungen mit fiktiven und realen Charakteren bieten vielfältige Einblicke in Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Freiburg. „FreiBuddy“ lädt so zur Reflexion über das Zusammenleben in der Stadtgesellschaft ein. Die App ist Ergebnis eines partizipativen Projekts des DZNS, gefördert von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ (EVZ). Die App entstand in Zusammenarbeit mit ZAUBAR.

„FreiBuddy“ richtet sich an Gruppen, Jugendliche und Schulklassen sowie an alle Personen ab 14 Jahren, die sich für jüdisches Leben in Freiburg und für „Augmented Reality“ interessieren. Die App ist mit barrierearmen Elementen sowie auf Deutsch und Englisch verfügbar und steht kostenlos in den bekannten Stores zum Download bereit. Zur Nutzung der App benötigt man einen Zugangscode, den Interessierte per Mail an dzns@freiburg.de anfordern können.

Handreichung

Hier geht es zum Download der pädagogischen Handreichung, gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB).
Die Handreichung besteht aus drei Teilen.
Teil A) gibt es einen Überblick über die Inhalte der App und den Spielverlauf.
Teil B) unterstützt die Einbindung im Schulkontext.
Teil C) vertieft und reflektiert Inhalte und Medium.

Hier geht es zum kostenlosen Download für Android und iOS.

Foto: Egon Fehrenbach, Museen Freiburg, Sammlung Augustinermuseum.

Webtalk-Reihe

Webtalk-Reihe

Seit November 2021 veranstaltet das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Freiburg eine Online-Veranstaltungsreihe zusammen mit der Außenstelle Freiburg der Landeszentrale für politische Bildung, dem Gedenkstättenverbund südlicher Oberrhein, der Landesarbeitsgemeinschaft Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen Baden-Württemberg und dem Colloquium Politicum der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Thematisch setzen sich die Webtalks mit der Geschichte des Nationalsozialismus im Dreiländereck (Deutschland, Frankreich, Schweiz) auseinander. Diese Reihe ist ein wichtiger Bestandteil der DZNS-Projekte, sie fördert die politische Bildung und das Gedenken an die Vergangenheit.

Web-Talk Aufzeichnungen

2026

Die dunkle Seite von Familienrecherche. Wie verschwiegene Traumata aus dem Zweiten Weltkrieg ans Licht kamen

Vortrag am 14.01.2026, 20.15 Uhr
Nicola Hanefeld

2025

Exil Türkei, 1933-1945. Erinnerungen an vertriebene Wissenschaftler*innen der Universität Freiburg

Vortrag 12.11.2025, 20.15 Uhr
Dr. Ercüment Çelik, Institut für Soziologie, Uni Freiburg

Im Zweiten Weltkrieg über den Rhein. Badische Siedler im Elsass

Vortrag am 05.11.2025, 20.15 Uhr
Geschichts-AG des Kolleg St. Sebastian (Stegen)

Über den Grenzzaun gesprungen. Jüdische Fluchtgeschichten über die Schweizer Nordgrenze 1938-1945

Vortrag am 09.07.2025, 20.15 Uhr
Dr. Barbara Häne, Historikerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Jüdischen Museum der Schweiz

Das Wandbild von Theodor Kammerer im Foyer des früheren Freiburger Verkehrsamtes

Vortrag am 13.05.2025, 20.15 Uhr
Dr. Antje Lechleiter, Kunsthistorikerin

Freiburg und der Kolonialismus. Vom Kaiserreich bis zum Nationalsozialismus

Vortrag am 15.01.2025, 20.15 Uhr
Dr. Heiko Wegmann, Sozialwissenschaftler und Historiker

2024

Konfliktarchäologie: Kriegsgefangenenlager und Arbeitslager in Südbaden. Neue Forschungen und Befunde

Vortrag am 20.11.2024, 20.15 Uhr 
Dr. Bertram Jenisch, Landesdenkmalamt Baden-Württemberg

Zur Geschichte der Alten Synagoge in Freiburg und ihre Bedeutung für die Gegenwart. Die Causa Wolf Middendorff

Vortrag am 30.10.2024, 20.15 Uhr 
Markus Wolter, Historiker

Das Augustinermuseum im Nationalsozialismus

Vortrag am 26.6.2024, 20.15 Uhr 
Julia Wolrab, wissenschaftliche Leiterin Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Die NS-Annexionsherrschaft im Elsass (1940-1944/45). Interaktionen zwischen „Herrschenden“ und „Beherrschten“ in Städten und Gemeinden

Vortrag am 5.6.2024, 20.15 Uhr 
Theresa Ehret, Doktorandin, Historisches Seminar der Universität Freiburg

Von der Kreispflegeanstalt im Stühlinger nach Grafeneck: Euthanasie in Baden

Vortrag am 7.2.2024, 20.15 Uhr 
Friedhilde Rißmann-Schleipp, Erste Vorsitzende der Freiburger Hilfsgemeinschaft e.V.
Thomas Stöckle, Leiter der Gedenkstätte Grafeneck 

Lesbische* Lebenswelten im deutschen Südwesten (1920-1950er Jahre)

Vortrag am 24.01.2024, 20.15 Uhr 
Muriel Lorenz (M.A.) und Prof'in Dr. Sylvia Paletschek, Historisches Seminar der Universität Freiburg 

Kooperation mit dem UWC Robert Bosch College

Kooperation mit dem UWC Robert Bosch College

Schüler*innen des UWC Robert Bosch College unterstützen uns im Rahmen ihres CAS-Programms (Creativity, Activity, Service, übersetzt etwa: „Kreativität, Tätigkeit, Dienstleistung“). In dem Projekt dokumentieren die Schüler*innen, welche Informationen über verfolgte Menschen aus Freiburg sich in den Digitalisaten der Arolsen Archives finden lassen. Dabei lernen sie den Umgang mit historischen Archivalien kennen. Die entstehende Übersicht der digital vorhandenen Quellen ist eine nachhaltige und hilfreiche Grundlage für weitere Arbeit für das Gedenken und die Geschichtsvermittlung.

Geschichtsvermittlung auf Social Media

Geschichtsvermittlung auf Social Media

Geschichtsvermittlung findet zunehmend in den sozialen Medien statt. Das DZNS nutzt diese Plattform der digitalen Erinnerungskultur, um auch historische Inhalte zu vermitteln und den Raum für das Gedenken zu erweitern. Ausgewählte historische Dokumente und Daten werden mit verständlichen, quellenbasierten Texten erläutert. 

Geburtstagskinder

Die Reihe erinnert – anlässlich ihres jeweiligen Geburtstages – an das Leben von Menschen, die von den Nationalsozialist*innen verfolgt, gequält und teilweise ermordet wurden.

GedenkPause

Die Reihe macht auf unterschiedliche historische Ereignisse aufmerksam, die mit der Verfolgung von Menschen durch die Nationalsozialist*innen verbunden sind.

Kennt ihr schon...?

Die Reihe stellt Gedenkorte und Ort der außerschulischen Bildung zum Nationalsozialismus in der Region vor.

Erinnerung an die "Machtergreifung" in Freiburg vor 90 Jahren

Die Reihe aus dem Frühjahr 2023 stellt lokalen Ereignisse des Frühjahrs 1933 vor, die zur Etablierung der Diktatur beigetragen haben.