Bildung & Vermittlung im DZNS

Das DZNS bietet neben dem kostenfreien individuellen Besuch sowie den öffentlichen Führungen und Kurzführungen (siehe Kalender) auch buchbare Führungen für Gruppen durch die Dauerausstellung und Sonderausstellung sowie verschiedene Workshops, vor allem für Schulklassen, an.

Ab einer Gruppengröße von 10 Personen - ob mit oder ohne Führung - ist eine frühzeitige Anmeldung/Terminanfrage notwendig. Die Gruppengröße ist auf 15 Personen beschränkt. Größere Gruppen müssen sich aufteilen bzw. zwei oder mehrere Führungen buchen.

Bei allgemeinen Fragen schicken Sie bitte eine Mail an museumspaedagogik@freiburg.de
Für spezifische Fragen schicken Sie bitte eine Mail an Ella Detscher (Referentin für Geschichtsvermittlung) elmira.detscher@freiburg.de

Foto: Marc Doradzillo

Buchbare Angebote für Gruppen

Für Schulen & Jugendliche

Je Gruppe (max. 15 Personen) gelten Pauschalpreise: 90 Minuten kosten 60 Euro, jede zusätzliche halbe Stunde 15 Euro + ggf. Materialkosten

Alle aktuell buchbaren Angebote für Schulen/Jugendliche finden Sie hier:

Für Erwachsene

Für Erwachsenen-Gruppen bieten wir auch Führungen an. Je Gruppe (max. 15 Personen) gelten Pauschalpreise: 90 Minuten kosten 95 Euro.

Das Anmeldeformular mit Terminanfrage finden Sie hier:

Handreichungen

Leitfaden für den Besuch im DZNS

Hier finden Sie den Besuchsleitfaden. Die aktuelle Hausordnung finden Sie hier.

Nachhaltige Durchführung des Besuchs im DZNS

Auch selbstständig durchgeführt kann der Besuch im DZNS eine wertvolle Erfahrung sein. Die Handreichung gibt organisatorische und pädagogische Hinweise zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Besuchs im DZNS mit Schüler*innen.

Personenrecherche in Archiven

Archive sind eine wertvolle Quelle – und zugleich für manche Menschen schwer zugänglich. Die Handreichung bietet Orientierung für die Suche nach Informationen und Dokumenten zu Familienangehörigen, oder auch andere Personen, im Kontext Nationalsozialismus.

Foto: Stadtarchiv Freiburg; Truppenparade 1940

Rallye "Auf den Spuren des NS in Freiburg“

Rallye: "Auf den Spuren des NS in Freiburg"

Du interessierst dich für Freiburg in der Zeit des Nationalsozialismus und möchtest die Innenstadt neu kennenlernen? Dann teste unsere spannenden, interaktiven und kostenfreien Rallye-Touren zur NS-Geschichte!

Drei Touren in der App "Actionbound" bieten ein Format, um die Freiburger NS-Geschichte lokal, digital, multiperspektivisch und handlungsorientiert kennenzulernen. Die Beschäftigung mit lokalen Orten kann dazu beitragen, historische Prozesse räumlich und biografisch nachvollziehbarer zu machen. Durch die lokale Perspektive erscheint die Zeit des Nationalsozialismus nicht ausschließlich als Geschichte von ‚Hitler, Berlin, Auschwitz‘.

Welche Touren gibt es?

NS-Verfolgung in Freiburg: Wer waren die verschiedenen Menschen, die in Freiburg verfolgt wurden? Wie erlebten sie die Verfolgung und welche Möglichkeiten hatten sie? Welche Menschen und Institutionen waren verantwortlich und beteiligt an der Verfolgung? Wie wird an die verschiedenen verfolgten Menschen erinnert?

Zweiter Weltkrieg und Freiburg: Was haben Menschen aus und in Freiburg im 2. Weltkrieg erlebt und getan? Wie war Freiburg vom Krieg betroffen? Wie haben sich Kriegsereignisse auf Freiburg ausgewirkt? Welche Rolle spielten Militär und Krieg für junge Menschen?

Freiburger Gesellschaft im NS: Wie haben sich verschiedene Menschen in der NS-Zeit verhalten? Welche Möglichkeiten hatten Menschen mitzumachen oder nicht? Wieso haben Menschen das NS-Regime unterstützt und mitgetragen? Warum haben sich Wenige aktiv dagegengestellt?

Wer kann mitmachen?

· Die Touren richten sich an alle, die sich mit Freiburgs Geschichte im Nationalsozialismus beschäftigen möchten.
· Die Touren können als außerschulische Lernangebote zur lokalen NS-Geschichte eingesetzt werden.
· Grundlegendes Wissen über den Nationalsozialismus wird empfohlen.
· Die Touren bearbeiten auch Themen wie Gewalt und Tod.
· Die Beschäftigung mit historischer Realität kann belastend sein.
· Wir empfehlen die Touren ab 12 Jahren.
· Mit Blick auf verschiedene Barrieren kann die Nutzung schwer sein. Mehr Informationen bietet die Erklärung zur Barrierefreiheit (siehe Abschnitt unten).
· Ein Angebot für Lerngruppen mit angeleitetem Austausch und gemeinsamer Vor- und Nachbereitung kann über die LpB Freiburg kostenfrei als „Politischer Tag“ gebucht werden: https://www.lpb-freiburg.de/politische-tage

Wie funktioniert die App?

· Actionbound ist eine App für digitale, ortsbezogene Lern- und Erlebnisrallyes, sogenannte „Bounds“. Die Teilnehmenden suchen Orte in der Freiburger Innenstadt auf und bearbeiten dort Informationen, Quizfragen, Aufgaben und Umfragen.
· Die Nutzung der App erfolgt eigenständig und kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.
· Jede Tour dauert ca. 60-90 Minuten.
· Die Teilnehmenden brauchen ein mobiles Endgerät (Smartphone, Tablet…). Für die Wiedergabe von Audioelementen sind Kopfhörer von Vorteil. Installiere und öffne die App „Actionbound“. Nutze den QR-Code oder den Link zur ausgewählten Tour. Lade am besten den Bound mit WLAN-Verbindung herunter, dann brauchst du während der Tour später kaum mobile Daten. Starte den Bound. Die App führt dich mit GPS-Daten sowie über Karten von Station zu Station.
· Ausführliche Informationen zur Anwendung gibt es online, unter https://de.actionbound.com/faq
· Die drei Actionbound-Touren können grundsätzlich ohne Registrierung und ohne Angabe personenbezogener Daten genutzt werden. Bitte verwendet keine Klarnamen und gebt in Freitextfeldern keine personenbezogenen oder privaten Informationen ein. Fotos dürfen nur nach vorheriger Zustimmung und nach den geltenden Datenschutzbestimmungen erstellt werden. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung durch die App finden sich in der Datenschutzerklärung von Actionbound:
https://de.actionbound.com/faq-datenschutz

Wer steckt hinter der Rallye?

· Die drei Touren sowie der buchbare Politische Tag wurden von der Außenstelle Freiburg der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und dem Dokumentationszentrum Nationalsozialismus der Museen Freiburg konzipiert und erarbeitet.
· Die Verwendung aller Inhalte (Bilder, Fotos, Texte etc.) ist auf die Nutzung der App beschränkt. Reproduktion und Weiterverbreitung sind nicht zulässig.
· Bild-, Zitat- oder andere direkte Quellen sind in der App genannt. Bei Bildern werden diese durch Antippen des Bilds angezeigt.
· Bei inhaltlichen Fragen, Fragen zur Durchführung sowie Rückmeldungen wenden Sie sich bitte an freiburg@lpb.bwl.de und dzns@freiburg.de
· Bei Interesse am Politischen Tag für Lerngruppen wenden Sie sich bitte an krafft@lpb.bwl.de

Impressum/Erklärung zur Barrierefreiheit

Anbieter*in dieser Applikation
Actionbound GmbH
Bahnhofstraße 82, DE-82383 Hohenpeißenberg
Telefon: +49-30-12083317
Email: info@actionbound.de
 
Konzeption und Redaktion der Inhalte der Actionbound-Touren „Auf den Spuren des NS in Freiburg“
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus der Museen Freiburg und Landeszentrale für politische Bildung, Außenstelle Freiburg
 
Urheberrecht, Haftung, Verantwortung
Die verwendeten Grafiken, Aufgabenstellungen und die Texte der drei Touren „Auf den Spuren des NS in Freiburg“ sind urheberrechtlich geschützt. Die Inhalte dürfen nur zum privaten Gebrauch vervielfältigt, Änderungen nicht vorgenommen und Vervielfältigungsstücke weder verbreitet noch zu öffentlichen Wiedergaben benutzt werden.
 
Alle Informationen erfolgen nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr für ihre Richtigkeit. In keinem Fall wird für Schäden, die sich aus der Verwendung der abgerufenen Informationen ergeben, eine Haftung übernommen.
 
Datenschutz
Die drei Actionbound-Touren „Auf den Spuren des NS in Freiburg“ können grundsätzlich ohne Registrierung und ohne Angabe personenbezogener Daten genutzt werden.
Bitte verwendet keine Klarnamen und gebt in Freitextfeldern keine personenbezogenen oder privaten Informationen ein. Fotos dürfen nur nach vorheriger Zustimmung und nach den geltenden Datenschutzbestimmungen erstellt werden.
Weitere Informationen zur Datenverarbeitung durch die App finden sich in der Datenschutzerklärung von Actionbound: https://de.actionbound.com/faq-datenschutz.
 
Erklärung zur Barrierefreiheit
 
Die Stadt Freiburg ist als öffentliche Stelle bemüht, die städtischen mobilen Anwendungen im Einklang mit dem Landes-Behindertengleichstellungsgesetzes (L-BGG) barrierefrei zugänglich zu machen.
 
Diese Erklärung gilt ausschließlich für die von der Stadt Freiburg beziehungsweise dem zuständigen Projekt erstellten Inhalte und Funktionen der drei Actionbound-Touren. Für die Actionbound-App, die Actionbound-Website und die technische Plattform gilt die eigene Erklärung zur Barrierefreiheit von Actionbound. Die Erklärung zur Barrierefreiheit von Actionbound ist hier zu finden: https://de.actionbound.com/barrierefreiheit
 
1. Stand der Vereinbarkeit mit den Anforderungen
Die drei Touren „NS-Verfolgung in Freiburg“, „Zweiter Weltkrieg und Freiburg“ und „Freiburger Gesellschaft im NS“ in der App „Actionbound“ sind teilweise mit § 10 Abs. 1 L-BGG vereinbar. 
 
2. Nicht barrierefreie Inhalt
Die nachstehend aufgeführten Inhalte sind aus den folgenden Gründen nicht barrierefrei im Sinne des § 10 Abs. 1 L-BBG bzw. der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0):
 
Die Texte sind nicht in Leichter Sprache verfügbar. Die Texte sind nicht in Gebärdensprache verfügbar. Einzelne Aufgaben setzen voraus, dass die Teilnehmenden Gebäude, Gedenkzeichen oder andere Elemente im öffentlichen Raum visuell erkennen. Für diese Aufgaben stehen derzeit nicht in allen Fällen gleichwertige textliche oder auditive Alternativen zur Verfügung. Inhalte sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität teils nicht erreichbar. Die App funktioniert standortbasiert und beinhaltet drei Routen durch die Freiburger Innenstadt. Die Stationen wurden auf ihre grundsätzliche Erreichbarkeit geprüft. Eine uneingeschränkte Barrierefreiheit kann aufgrund wechselnder örtlicher Bedingungen, insbesondere Baustellen, Witterung, Untergrund und temporärer Veränderungen, nicht für jede Durchführung zugesichert werden. Eine standortunabhängige Bearbeitung kann bei einzelnen Aufgaben dazu führen, dass Aufgaben nicht vollständig abgeschlossen oder technisch nicht als erfüllt erkannt werden. Dadurch können Funktionen wie Fortschrittsanzeige oder Bewertung beeinträchtigt sein.
 
3. Erstellung dieser Erklärung zur Barrierefreiheit
 Diese Erklärung wurde am 15.09.2026 erstellt. Die Überprüfung der Einhaltung der Anforderungen der Touren in der App beruht auf einer am 15.09.2026 durchgeführten Selbstbewertung.
 
4. Rückmeldung und Kontaktangaben
Sie sind auf Barrieren gestoßen oder haben Verbesserungsvorschläge? Schicken Sie bitte eine E-Mail an dzns@stadt.freiburg oder an inklusion@stadt.freiburg.de.
 
Wenn auch nach Ihrem Feedback an dem oben genannten Kontakt keine zufriedenstellende Lösung gefunden wurde, können Sie sich an die Schlichtungsstelle nach § 16 BGG wenden. Die Schlichtungsstelle BGG hat die Aufgabe, bei Konflikten zum Thema Barrierefreiheit zwischen Menschen mit Behinderungen und öffentlichen Stellen eine außergerichtliche Streitbeilegung zu unterstützen. Das Schlichtungsverfahren ist kostenlos. Es muss kein Rechtsbeistand eingeschaltet werden. Weitere Informationen zum Schlichtungsverfahren und den Möglichkeiten, einen Antrag zu stellen: schlichtungsstelle‐bgg.de
 
5. Durchsetzungsverfahren
Um zu gewährleisten, dass diese Applikation den in § 10 Absatz 1 L-BGG beschriebenen Anforderungen genügt, können Sie sich an die Stadt Freiburg wenden und eine entsprechende Rückmeldung geben. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie unter Ziffer 4 dieser Erklärung.Falls die Stadt Freiburg nicht innerhalb der in § 8 Satz 1 L-BGG-DVO vorgesehenen Frist auf Ihre Anfrage antwortet, können Sie sich an die Beauftragte der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen oder an den kommunalen Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen im Rahmen der in § 14 Absatz 2 LBGG und § 15 Absatz 3 Satz 2 L-BGG beschriebenen Ombudsfunktion wenden.Die Beauftragte der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen können Sie wie folgt erreichen:Landes-Behindertenbeauftragte
Geschäftsstelle der Landes-Behindertenbeauftragten:
Else-Josenhans-Straße 6
70173 Stuttgart
0711 279 3360
Poststelle@bfbmb.bwl.de
Auf die Möglichkeit des Verbandsklagerechts nach Paragraf 12 Absatz 1 Satz 1 Nummer 4 L-BGG wird hingewiesen.

Grafik: Katharina Schmidt, kwittiseeds

Fortbildungen für Multiplikator*innen

Fortbildungen für Multiplikator*innen

In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) bieten wir immer wieder Fortbildungen an. Einige Fortbildungen können auch als Schulinterne und Schulnahe Fortbildungen stattfinden. Das aktuelle Angebot finden Sie hier.

Gerne führen wir nach Möglichkeit und Absprache Fortbildungen für Multiplikator*innen durch, zum Beispiel zu den Themen:

  • Lernen am außerschulischen Ort
  • Serious Games zur Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Antisemitismus
  • Partizipative Projekte zum Erinnern
  • Personenrecherche in Archiven
Foto: Museen Freiburg

Museen Freiburg App

Museen Freiburg App

Die Museen Freiburg sind ab sofort auch digital vereint: Mit einer kostenfreien App sind die Häuser, darunter das Augustinermuseum, das Archäologische Museum Colombischlössle und das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, in einer Anwendung zusammengeführt. Neu mit dabei: das Museum Natur und Mensch.

Audiotouren, Bilder, Videos, digitale Rekonstruktionen, Spiele und ein Kartentool laden in Augustinermuseum, Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Museum Natur und Mensch und Archäologischem Museum Colombischlössle zum Entdecken ein.

Highlights

AM: Wer keiner festen Route folgen, sondern sich einfach inspirieren lassen möchte, kann sich im Augustinermuseum Highlights in der Nähe anzeigen lassen.

DZNS: Das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus bietet weiterführende Inhalte zum Gedenkraum, etwa Biografien und Informationen zu Verfolgungskontexten.

ARCO: Im Archäologischen Museum Colombischlössle führt die „KeltenSpur“ Kinder und Erwachsene durchs Museum und zu originalen Fundplätzen in der Region – sie ist gefördert durch die Landesinitiative „Keltenland Baden-Württemberg“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart.

Inklusive Angebote

Ob Gebärdensprache, Leichte Sprache oder Audiodeskription – in der App gibt es zahlreiche inklusive Angebote. Alle Inhalte sind in Deutsch, Englisch und Französisch verfügbar.

Angebote für Kinder

AM: Junge Museumsfans zwischen 8 und 12 Jahren entdecken mit August und Tina die Highlights des Augustinermuseums. Dabei stellen sie spielerisch Wissen und Geschick unter Beweis.

ARCO: Im Archäologischen Museum Colombischlössle geht es mit Briana und Enno in die Eisenzeit. Hier warten spannende Abenteuer, knifflige Aufgaben und Rätsel. Eine rasante Verfolgungsjagd durch den Schwarzwald sorgt für Nervenkitzel und die Nutzer*innen entscheiden selbst mit, ob die Geschichte ein gutes Ende nimmt…

MNM: Der Audiorundgang im Museum Natur und Mensch ist in leicht verständlicher Sprache auch für Kinder ein großer Spaß!

Nutzungshinweise

Die App kann auf das eigene Smartphone geladen oder vor Ort auf kostenlosen Leihgeräten im Museum genutzt werden.

Kopfhörer: Wenn Sie mit Ihrem eigenen Gerät im Museum unterwegs sind, nehmen Sie bitte Kopfhörer mit.

Um die App nutzen zu können, benötigen Sie eine Internetverbindung oder Sie laden die Inhalte vorab herunter.
Im Augustinermuseum und im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus steht kostenfreies WLAN zur Verfügung.
Bitte aktivieren Sie im Augustinermuseum Bluetooth, um alle Inhalte und Funktionen nutzen zu können.

Foto: Egon Fehrenbach, Museen Freiburg, Sammlung Augustinermuseum.

Webtalk-Reihe

Webtalk-Reihe

Seit November 2021 veranstaltet das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Freiburg eine Online-Veranstaltungsreihe zusammen mit der Außenstelle Freiburg der Landeszentrale für politische Bildung, dem Gedenkstättenverbund südlicher Oberrhein, der Landesarbeitsgemeinschaft Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen Baden-Württemberg und dem Colloquium Politicum der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Thematisch setzen sich die Webtalks mit der Geschichte des Nationalsozialismus im Dreiländereck (Deutschland, Frankreich, Schweiz) auseinander. Diese Reihe ist ein wichtiger Bestandteil der DZNS-Projekte, sie fördert die politische Bildung und das Gedenken an die Vergangenheit.

Web-Talk Aufzeichnungen

2026

Die dunkle Seite von Familienrecherche. Wie verschwiegene Traumata aus dem Zweiten Weltkrieg ans Licht kamen

Vortrag am 14.01.2026, 20.15 Uhr
Nicola Hanefeld

2025

Exil Türkei, 1933-1945. Erinnerungen an vertriebene Wissenschaftler*innen der Universität Freiburg

Vortrag 12.11.2025, 20.15 Uhr
Dr. Ercüment Çelik, Institut für Soziologie, Uni Freiburg

Im Zweiten Weltkrieg über den Rhein. Badische Siedler im Elsass

Vortrag am 05.11.2025, 20.15 Uhr
Geschichts-AG des Kolleg St. Sebastian (Stegen)

Über den Grenzzaun gesprungen. Jüdische Fluchtgeschichten über die Schweizer Nordgrenze 1938-1945

Vortrag am 09.07.2025, 20.15 Uhr
Dr. Barbara Häne, Historikerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Jüdischen Museum der Schweiz

Das Wandbild von Theodor Kammerer im Foyer des früheren Freiburger Verkehrsamtes

Vortrag am 13.05.2025, 20.15 Uhr
Dr. Antje Lechleiter, Kunsthistorikerin

Freiburg und der Kolonialismus. Vom Kaiserreich bis zum Nationalsozialismus

Vortrag am 15.01.2025, 20.15 Uhr
Dr. Heiko Wegmann, Sozialwissenschaftler und Historiker

2024

Konfliktarchäologie: Kriegsgefangenenlager und Arbeitslager in Südbaden. Neue Forschungen und Befunde

Vortrag am 20.11.2024, 20.15 Uhr 
Dr. Bertram Jenisch, Landesdenkmalamt Baden-Württemberg

Zur Geschichte der Alten Synagoge in Freiburg und ihre Bedeutung für die Gegenwart. Die Causa Wolf Middendorff

Vortrag am 30.10.2024, 20.15 Uhr 
Markus Wolter, Historiker

Das Augustinermuseum im Nationalsozialismus

Vortrag am 26.6.2024, 20.15 Uhr 
Julia Wolrab, wissenschaftliche Leiterin Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Die NS-Annexionsherrschaft im Elsass (1940-1944/45). Interaktionen zwischen „Herrschenden“ und „Beherrschten“ in Städten und Gemeinden

Vortrag am 5.6.2024, 20.15 Uhr 
Theresa Ehret, Doktorandin, Historisches Seminar der Universität Freiburg

Von der Kreispflegeanstalt im Stühlinger nach Grafeneck: Euthanasie in Baden

Vortrag am 7.2.2024, 20.15 Uhr 
Friedhilde Rißmann-Schleipp, Erste Vorsitzende der Freiburger Hilfsgemeinschaft e.V.
Thomas Stöckle, Leiter der Gedenkstätte Grafeneck 

Lesbische* Lebenswelten im deutschen Südwesten (1920-1950er Jahre)

Vortrag am 24.01.2024, 20.15 Uhr 
Muriel Lorenz (M.A.) und Prof'in Dr. Sylvia Paletschek, Historisches Seminar der Universität Freiburg 

Kooperation mit dem UWC Robert Bosch College

Kooperation mit dem UWC Robert Bosch College

Schüler*innen des UWC Robert Bosch College unterstützen uns im Rahmen ihres CAS-Programms (Creativity, Activity, Service, übersetzt etwa: „Kreativität, Tätigkeit, Dienstleistung“). In dem Projekt dokumentieren die Schüler*innen, welche Informationen über verfolgte Menschen aus Freiburg sich in den Digitalisaten der Arolsen Archives finden lassen. Dabei lernen sie den Umgang mit historischen Archivalien kennen. Die entstehende Übersicht der digital vorhandenen Quellen ist eine nachhaltige und hilfreiche Grundlage für weitere Arbeit für das Gedenken und die Geschichtsvermittlung.

Geschichtsvermittlung auf Social Media

Geschichtsvermittlung auf Social Media

Geschichtsvermittlung findet zunehmend in den sozialen Medien statt. Das DZNS nutzt diese Plattform der digitalen Erinnerungskultur, um auch historische Inhalte zu vermitteln und den Raum für das Gedenken zu erweitern. Ausgewählte historische Dokumente und Daten werden mit verständlichen, quellenbasierten Texten erläutert. 

Geburtstagskinder

Die Reihe erinnert – anlässlich ihres jeweiligen Geburtstages – an das Leben von Menschen, die von den Nationalsozialist*innen verfolgt, gequält und teilweise ermordet wurden.

GedenkPause

Die Reihe macht auf unterschiedliche historische Ereignisse aufmerksam, die mit der Verfolgung von Menschen durch die Nationalsozialist*innen verbunden sind.

Kennt ihr schon...?

Die Reihe stellt (Gedenk-)Orte der außerschulischen Bildung zum Nationalsozialismus in der Region vor.

Erinnerung an die "Machtergreifung" in Freiburg vor 90 Jahren

Die Reihe aus dem Frühjahr 2023 stellt lokalen Ereignisse des Frühjahrs 1933 vor, die zur Etablierung der Diktatur beigetragen haben.