23. Oktober 2025 – 8. März 2026

Urformen – Eiszeitkunst Europas

Archäologisches Museum Colombischlössle

Zwei Mammut Repliken, Foto: Patrick Seeger
Zwei Mammut Repliken, Foto: Patrick Seeger

Klirrende Kälte und einzigartige Kunst – passt das zusammen?
Die Archäologie sagt: Ja! Vor etwa 45.000 Jahren kamen moderne Menschen nach Europa und schufen meisterhaft gearbeitete Kunstwerke. Kleine Skulpturen von Menschen und Tieren vermitteln noch heute, wie unsere Vorfahren ihre Lebenswelt wahrgenommen haben. Die 23 berühmtesten Figuren Europas werden durch originalgetreue Nachbildungen im wahrsten Sinne begreifbar – Anfassen ist ausdrücklich erwünscht. Highlights der Ausstellung sind einzigartige Originale aus dem Badischen Landesmuseum, wie eine stilisierte Frauenfigur oder ein kunstvoll verzierter Lochstab, die bei der einstigen Jagdstation am Petersfels bei Engen gefunden wurden. Die Melodie einer Knochenflöte begleitet Besuchende auf ihrem Weg in die eiszeitliche Höhlenwelt.

Vorschau

Bronzene Fibeln und goldener Ring, ca. 400 v. Chr., Fundort Tiengen © ALM BW, Foto: Matthias Hoffmann

8. Oktober 2026 – 27. Juni 2027

Archäo-Labor. Neues aus der Wissenschaft

Archäologisches Museum Colombischlössle

Manche archäologischen Objekte faszinieren durch ihr Alter oder ihre kunstvolle Machart. Bahnbrechende Erkenntnisse liefern aber oft unscheinbare Stücke oder Details, die in interdisziplinären Untersuchungen sichtbar werden. Wie helfen etwa Jahrringe von Bäumen bei der Datierung jahrtausendealter Objekte? Können Rohstoffe einen „Fingerabdruck“ haben? Und was verraten Isotope über Migration und Technologietransfer? Die Ausstellung präsentiert Neufunde aus Südbaden und vermittelt an Mitmachstationen, wie moderne Archäologie arbeitet – 
anschaulich und überraschend.

Rückschau

Jahresfilter

30. November 2023 – 11. Mai 2025

KeltenKids – Eine Reise in die Eisenzeit

Archäologisches Museum Colombischlössle

Durch Asterix und Obelix sind die Kelten als lustige Raufbolde bekannt. Aber stimmt dieses Bild wirklich? Manche Helden der Comics sind ausgesprochen clever und erfinderisch. Das passt – denn die Menschen der Eisenzeit waren Pionier*innen der Metallverarbeitung, innovativ in Handwerk, Städtebau und Textilherstellung. Eine Entdeckungsreise führt über 2.000 Jahre zurück in die Vergangenheit und erzählt spannende Geschichten zu einzigartigen Fundstücken aus der Region. Kinder und Jugendliche schlüpfen in keltische Kleider, lernen am Hafen kostbare Rohstoffe aus fernen Ländern kennen, handeln auf dem Markt und erkunden das Leben in der Stadt.

ab 4. Juli 2024

Himmel & Erde – Frühmittelalterliche Schätze für die Ewigkeit

Archäologisches Museum Colombischlössle

Himmel, Hölle oder Paradies? Die Frage, ob es ein Leben nach dem Tod gibt und wie es aussieht, beschäftigt die Menschen seit jeher. Welche Vorstellungen es in der Glaubenswelt des Frühmittelalters gab und wie damals mit Verstorbenen umgegangen wurde, zeigen inszenierte Rituale und kostbare Grabbeigaben in der neuen Schatzkammer des Colombischlössles.

30. November 2023 – 11. Mai 2025

KeltenKids – Eine Reise in die Eisenzeit

Archäologisches Museum Colombischlössle

Durch Asterix und Obelix sind die Kelten als lustige Raufbolde bekannt. Aber stimmt dieses Bild wirklich? Manche Helden der Comics sind ausgesprochen clever und erfinderisch. Das passt – denn die Menschen der Eisenzeit waren Pionier*innen der Metallverarbeitung, innovativ in Handwerk, Städtebau und Textilherstellung. Eine Entdeckungsreise führt über 2.000 Jahre zurück in die Vergangenheit und erzählt spannende Geschichten zu einzigartigen Fundstücken aus der Region. Kinder und Jugendliche schlüpfen in keltische Kleider, lernen am Hafen kostbare Rohstoffe aus fernen Ländern kennen, handeln auf dem Markt und erkunden das Leben in der Stadt.

30. November 2023 – 11. Mai 2025

KeltenKids – Eine Reise in die Eisenzeit

Archäologisches Museum Colombischlössle

Durch Asterix und Obelix sind die Kelten als lustige Raufbolde bekannt. Aber stimmt dieses Bild wirklich? Manche Helden der Comics sind ausgesprochen clever und erfinderisch. Das passt – denn die Menschen der Eisenzeit waren Pionier*innen der Metallverarbeitung, innovativ in Handwerk, Städtebau und Textilherstellung. Eine Entdeckungsreise führt über 2.000 Jahre zurück in die Vergangenheit und erzählt spannende Geschichten zu einzigartigen Fundstücken aus der Region. Kinder und Jugendliche schlüpfen in keltische Kleider, lernen am Hafen kostbare Rohstoffe aus fernen Ländern kennen, handeln auf dem Markt und erkunden das Leben in der Stadt.

Ab 6. Oktober 2022

Untergang und Aufbruch – Frühmittelalter am südlichen Oberrhein

Archäologisches Museum Colombischlössle

Wie die Zeit der Römer und Ritter aussah, können sich fast alle vorstellen. Aber was passierte in den rund 500 Jahren dazwischen in unserer Region? Der neue Ausstellungsraum im Colombischlössle präsentiert Erkenntnisse aus dieser spannenden Epoche. War es nur eine Zeit des Untergangs? 

Lange Zeit ging die Forschung davon aus, die Gesellschaft am südlichen Oberrhein wäre nach dem Ende des Weströmischen Reiches zusammengebrochen. Archäologische Funde wie kostbarer Schmuck, Schwerter von höchster Qualität und Importgüter aus fernen Ländern erzählen eine ganz andere Geschichte. Innerhalb von fünf Jahrhunderten verändert sich das Leben der Menschen in vielen Bereichen: Auf den Anhöhen werden Plätze befestigt und ausgebaut, in der Ebene entwickeln sich Höfe und Dörfer. In ihrer Nähe wachsen aus kleinen Friedhöfen über Generationen hinweg große Gräberfelder mit mehreren hundert Bestattungen.
 
Die Ausstellung Untergang und Aufbruch bietet die Gelegenheit, den Übergang in ein neues Zeitalter in den Blick zu nehmen!

7. April – 28. August 2022

Habalukke – Schätze einer vergessenen Zivilisation

Archäologisches Museum Colombischlössle

Erstmals zu Gast in Freiburg: außergewöhnliche Figuren der frühgeschichtlichen Mittelmeer-Zivilisation Habalukke. Die ausdrucksstarken Statuetten wie der berühmte „Singende König“ stammen aus der Sammlung Affolter. Oberst Affolter entdeckte die vergessene Zivilisation 1902 auf der Insel Sehnah, die allzu häufig auf den Landkarten fehlt.

In der Ausstellung sind Besucherinnen und Besucher eingeladen, Erkenntnistheorien der Archäologie, die Museumspraxis und die Geschichte der Objekte zu hinterfragen.

13. September 2020 – 9. Januar 2022

freiburg.archäologie – Leben vor der Stadt

Archäologisches Museum Colombischlössle

Wie sah das Leben vor der Stadt aus? Der letzte Teil der Ausstellungstrilogie  "freiburg.archäologie" zum Stadtjubiläum 2020/21 beantwortet diese Frage aus zwei Perspektiven – zeitlich und räumlich.

Schon vor 16.000 Jahren haben Menschen am Tuniberg Rentiere gejagt, in der Bronze- und Eisenzeit das Umland besiedelt und in der Spätantike an der Grenze zum Römischen Reich gelebt. Im dritten Jahrhundert nach Christus fanden Alamannen im Breisgau eine Heimat und weitere 400 Jahre später bestatteten die Merowinger hier ihre Krieger. Sie alle haben Spuren hinterlassen: Von steinzeitlichen Sägeklingen über römische Tonscherben bis zu frühmittelalterlichen Pfeilspitzen. Archäologische Funde vermitteln ein Bild vom Leben der Menschen in der Region. Mit dem Zähringer Burgberg, dessen Nutzung von der Jungsteinzeit bis ins Mittelalter reicht, schließt sich der Kreis zu den Anfängen Freiburgs.

Die ertragreichen Böden und vielseitigen Rohstoffe der Region verhalfen der jungen Stadt erst zum Wachstum. An einem digital animierten Geländemodell können Besucher*innen die Bedeutung des Umlands erkunden.

13. September 2020 – 9. Januar 2022

freiburg.archäologie – Leben vor der Stadt

Archäologisches Museum Colombischlössle

Wie sah das Leben vor der Stadt aus? Der letzte Teil der Ausstellungstrilogie  "freiburg.archäologie" zum Stadtjubiläum 2020/21 beantwortet diese Frage aus zwei Perspektiven – zeitlich und räumlich.

Schon vor 16.000 Jahren haben Menschen am Tuniberg Rentiere gejagt, in der Bronze- und Eisenzeit das Umland besiedelt und in der Spätantike an der Grenze zum Römischen Reich gelebt. Im dritten Jahrhundert nach Christus fanden Alamannen im Breisgau eine Heimat und weitere 400 Jahre später bestatteten die Merowinger hier ihre Krieger. Sie alle haben Spuren hinterlassen: Von steinzeitlichen Sägeklingen über römische Tonscherben bis zu frühmittelalterlichen Pfeilspitzen. Archäologische Funde vermitteln ein Bild vom Leben der Menschen in der Region. Mit dem Zähringer Burgberg, dessen Nutzung von der Jungsteinzeit bis ins Mittelalter reicht, schließt sich der Kreis zu den Anfängen Freiburgs.

Die ertragreichen Böden und vielseitigen Rohstoffe der Region verhalfen der jungen Stadt erst zum Wachstum. An einem digital animierten Geländemodell können Besucher*innen die Bedeutung des Umlands erkunden.